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Am 02.12.2019 verstarb Johann Baptist Metz, Mitbegründer von CONCILIUM. Lesen Sie hier unseren Nachruf:

Franzis Schüssler-Fiorenza
Nachruf auf Johann Baptist Metz

Unsere aktuelle Ausgabe 1/2020 zum Thema
»Gewalt, Widerstand und Spiritualität«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Carlos Mendoza-Álvarez / Thierry-Marie Courau
Gewalt, Widerstand und Spiritualität


Diese Ausgabe von CONCILIUM stellt die wichtigsten Elemente der dekolonialen Theologie vor, die heute im Dialog mit anderen Wissenschaften und Wissensformen entwickelt wird. Dekoloniale Theologie hört auf die sozialen Bewegungen und andere Akteure des sozialen Wandels in diesen unsicheren Zeiten der Globalisierung, die manche Denkerinnen und Denker im »epistemischen Süden« als den »vierten Weltkrieg« bezeichnen. Die Artikel dieses Hefts machen die Vielfalt der verschiedenen dekolonialen Ansätze sichtbar, die bei der internationalen Konferenz »¡Resiste! Formen der Gewalt, des Widerstands und der Spiritualität« vom 28. bis 30. Mai 2019 an der Universidad Iberoamericana und am Cultural Centro Universitario Cultural von Mexiko-Stadt diskutiert wurden.

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Leseprobe 1

Raúl Zibechi

Akkumulation durch Raub und systemische Gewalt

Die meisten Analysen, die am Horizont des kritischen Denkens auftauchen, weisen eine Tendenz auf, die Wirtschaft von der Politik und die Konjunktur von der Struktur abzuspalten, so als handelte es sich um völlig voneinander getrennte Variablen. Auf diese Weise verlieren sie den systemischen roten Faden für das Verständnis der Welt. Unter den kritischen Denkern herrscht eine gewisse Übereinstimmung darin, die These von David Harvey zu akzeptieren, der davon ausgeht, dass die Akkumulation durch Ausplünderung den innersten Kern der Kapitalakkumulation in dieser Zeit des Niedergangs des weltweiten Systems ausmacht. Dennoch erwarten wir keine Analyse, die imstande wäre, die Ausplünderung der Mutter Erde und derer, die auf ihr wohnen (die Dynamik dessen, was wir »Ökonomie« nennen), mit dem politischen System in Verbindung zu bringen, das repräsentative Demokratie genannt wird. Es wird so getan, als handelte es sich um zwei eigenständige Bereiche.
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Leseprobe 2
Cleusa Caldeira
Theo-Quilombismus: Afro-brasilianische Formen spirituellen Widerstandes

Einführung

Die Bevölkerung schwarzer Hautfarbe macht mehr als die Hälfte der Einwohner Brasiliens aus, nämlich 55 Prozent. Wir sind mehr als 110 Millionen Menschen schwarzer Hautfarbe. Wir schwarzen Frauen machen 59,4 Millionen der brasilianischen Bevölkerung aus, was annähernd 51,8 Prozent der weiblichen Bevölkerung insgesamt entspricht. Von 2003 bis 2013 war eine Zunahme der Zahl ermordeter schwarzer Frauen um 54,2 Prozent zu verzeichnen, und im selben Zeitraum gab es 9,3 Prozent weniger Morde an weißen Frauen. Von hundert Mordopfern im Land sind 75 schwarze Frauen. Diese Zahlen lassen eine Wirklichkeit erkennen, die eigentlich zu einer gesellschaftlichen Welle der Empörung führen müsste. Stattdessen aber wird diese Wirklichkeit von vielen als etwas Selbstverständliches gesehen. Ganz gleich, wie schwarze Menschen sterben, es wurde immer als eine Art Naturvorgang betrachtet.
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Leseprobe 3
José de Jesús Legorreta Zepeda
Vielfältige Gemeinschaften, denen die göttliche Ruach einwohnt

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag1. Das gemeinschaftliche Symptom als Anklage und als Aufbau von Zukunft

Auch wenn das individualistische Empfinden in einem großen Teil der heutigen Gesellschaft fest etabliert ist, sind die gemeinschaftlichen Erfahrungen und Bezüge nicht verschwunden, im Gegenteil: Sie haben sich zunehmend in ganz unterschiedlichen Bereichen und Hinsichten ausgebreitet: als Sehnsucht nach einer »natürlichen« Lebensweise der Nähe, Warmherzigkeit und Solidarität; als defensives und alternatives Lebensmodell in Kontexten, in denen das Zusammenleben in Scherben liegt; aber auch und besonders in subalternen und verwundeten Gruppen und Kollektiven, die sich ans Leben klammern und auf diese Weise neue Arten der Sozialität und Widerstandskräfte generieren, um sich der Logik des kapitalistischen Markts, der individualistischen Zersplitterung und anderen, vielfältigen Formen der Gewalt entgegenzustellen.
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