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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2020 zum Thema
«Muslimisch-christlicher Dialog – Zeichen der Hoffnung»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Catherine Cornille / Daniel Franklin Pilario / Mile Babić
Muslimisch-christlicher Dialog
Zeichen der Hoffnung

Obwohl – oder weil – der Islam historisch und theologisch eng mit dem Christentum verwandt ist, wird das Verhältnis zwischen diesen beiden Religionen im Allgemeinen mit Begriffen ihrer Unvereinbarkeiten, Spannungen und Konflikte dargestellt. Von den Kreuzzügen bis zum gegenwärtigen »Krieg gegen den Terrorismus« lag das Hauptaugenmerk stets auf den scheinbar unüberbrückbaren theologischen Unterschieden und auf den zwangsläufig anders gelagerten sozialen und politischen Positionierungen. Dies wurde noch weiter befeuert durch den Diskurs über den »Zusammenstoß der Zivilisationen«, der seit dem Ende des 20. Jahrhunderts breiten Einfluss gewonnen hat. Dieses verbreitete Narrativ könnte zu vermehrter Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit führen, was die Chancen für eine friedliche oder harmonische Koexistenz und für einen beide Seiten bereichernden Dialog angeht. Es ist deshalb wichtig, dieses Narrativ infrage zu stellen anhand von Geschichten, Daten, Ereignissen, Initiativen und Maßnahmen, die als Beispiele dienen können für die aufrichtige Liebe und den Respekt für die religiös Anderen, für gegenseitiges Lernen und für den Einsatz für ein höheres gemeinsames Ziel.

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Leseprobe 1
Klaus von Stosch
Akademische Zusammenarbeit in Deutschland

Vor acht Jahren begannen deutsche Universitäten muslimische Professoren zu berufen, die islamische Theologie lehren sollten. Heute gibt es in Deutschland acht von der deutschen Regierung finanzierte Universitäten, die Lehrveranstaltungen in islamischer Theologie anbieten. In Deutschland gibt es keine strikte Trennung von Staat und Religion, sondern eine Zusammenarbeit, wobei der Staat die Religionen unterstützt, sofern sie sich in Einklang mit dem Grundgesetz befinden. Das versetzt die Regierung in die Lage, nicht nur wie bereits in der Vergangenheit christliche Theologie, sondern auch – so ist es heute der Fall – jüdische und islamische Theologie mit Finanzmitteln auszustatten.

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Leseprobe 2
Daniel A. Madigan SJ
Eine gemeinsame Sehnsucht nach einer universalen Vision

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragNach Zeichen der Hoffnung im muslimisch-christlichen Dialog zu suchen mag einem närrisch vorkommen. Täglich werden uns Gründe zur Verzweiflung frei Haus geliefert, und stündlich erscheinen diese Gründe als bunt illustrierte schrille Schlagzeilen auf unseren Bildschirmen. Dabei geht es nicht einfach nur um Nachrichten über Anschläge der einen oder anderen Seite, sondern um immer lautstärkere Behauptungen der Unmöglichkeit einer Versöhnung oder wenigstens der Fähigkeit, zu einem gemeinsamen Verständnis des menschlichen Lebens vor Gottes Angesicht zu gelangen. In diesem Kontext Zeichen der Hoffnung auszumachen ist so wie die Wahrnehmung der Zeichen des Reiches Gottes: Sie keimen wie kleine Samenkörner auf, die der sorgfältigen Pflege bedürfen und allzu leicht zertreten werden. Und jedes Zeichen der Hoffnung ist in der Tat ein Zeichen des Reiches Gottes.

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Leseprobe 3
Asma Afsaruddin
Eine gemeinsame Kultur der Gerechtigkeit und Versöhnung

Die derzeitigen globalen Verhältnisse sehen dunkel und trostlos aus – man denke nur an den Aufstieg der rechten politischen Gruppierungen, den Zuwachs an religiöser Bigotterie und an gewalttätigem Extremismus in vielen Teilen der Welt, an das Voranschreiten des Klimawandels und der Umweltzerstörung oder an die Auflösung ziviler Umgangsformen. Das reicht fast schon aus, den Glauben an die Menschheit zu verlieren. Zu diesem Schluss muss man unausweichlich gelangen, wenn man sich ausschließlich an die Massenmedien und deren Darstellung der aktuellen Geschehnisse hält. Was aber angesichts dieser meist sensationalistischen Darstellungen der Ereignisse oft übersehen wird, sind die beharrlichen Bemühungen vieler Menschen guten Willens, die die dominanten Narrative infrage stellen und am Aufbau eines entgegengesetzten Paradigmas der Versöhnung und des Optimismus mitwirken. Viele von ihnen beziehen ihre Inspiration aus den tiefen Vorräten ihrer religiösen Traditionen.

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