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Unsere aktuelle Ausgabe 2/2020 zum Thema
»Maskulinitäten – Theologische und religiöse Aufgaben«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Susan Abraham / Geraldo Luiz De Mori / Stefanie Knauss
Maskulinitäten


In der gegenwärtigen politischen Situation ist es wichtig, über Männlichkeiten nachzudenken und dabei auf die besonderen Ressourcen der Theologie zurückzugreifen: Starke Männer dominieren die politische Bühne in einer Reihe von Ländern, im Osten ebenso wie im Westen und im Süden; die Bewegungen #MeToo und #ChurchToo haben den zum Schweigen gebrachten Opfern des sexuellen Missbrauchs, der hauptsächlich von Männern begangen wird, eine Stimme gegeben; Industrie- und Finanzunternehmen werden in überwältigendem Maße von Männern geführt, die damit auch die finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen Ressourcen kontrollieren. Traditionelle Geschlechterrollen prägen nach wie vor das Leben von Männern in erheblichem Maße: Etwa ein Drittel der jungen Väter nimmt, wo dies möglich ist, Vaterschaftsurlaub, aber die Quote ist in den letzten Jahren gleich geblieben oder sogar wieder gesunken, und insgesamt verbringen Männer immer noch weniger Zeit mit Pflegearbeit oder Aufgaben im Haushalt.1 Zugleich aber sehen wir auch allmählich ein breiteres Spektrum sozial akzeptierter Ausdrucksformen von Männlichkeit.

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Leseprobe 1

Herbert Anderson

Männlichkeiten neu denken – in der Theologie

Die christliche Theologiegeschichte ist voller Bilder und Aussagen, die das Patriarchat begünstigen, die die männliche Vormachtstellung aufwerten und die Frauen in ihrem Status den Männern unterordnen. Diese Perspektiven ändern sich allmählich infolge einer sich abzeichnenden Verflüssigung der Geschlechtervorstellungen, die an die Stelle der alten Geschlechterbinarität getreten sind. Die Einsicht in die Überschneidung (»Intersektionalität«) von Geschlecht, Wohlstand und Hautfarbe hat zugleich den Prozess der Veränderung komplizierter, aber auch ihre Notwendigkeit deutlicher gemacht. Umgekehrt kann die Freiheit zu differenzierteren Geschlechtsidentitäten durch religiöse Kontexte gefördert werden, die die traditionellen Geschlechterhierarchien infrage stellen.
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Leseprobe 2
Manuel Villalobos Mendoza
Abgelegte Maskulinität: Markus 14,51–52 in einer Lesart »del otro lado«

I. Einleitung

Für einen Bibelwissenschaftler ist es heute geradezu eine Verpflichtung, sich im Sinne einer sozialen Verortung im biblischen Bereich zu ›outen‹. Was mich betrifft, habe ich der Versuchung widerstanden, mich als Latino oder Hispanic zu beschreiben, weil beide Begriffe nicht eindeutig sind. Deswegen habe ich eine Hermeneutik entworfen, die vielleicht geeignet ist, sowohl meine »Andersheit« als auch meine mir aufgrund meiner Race, meiner ökonomischen Situation und meiner sexuellen Orientierung verweigerte Existenz zu berücksichtigen. In Mexiko werden Menschen, die von heteronormativen Praktiken abweichen und nicht zur korrekten Performance im Rahmen einer »toxischen Maskulinität« imstande sind, gnadenlos in die Nichtexistenz von el otro lado (»der anderen Seite«) verbannt. Folgerichtig bezeichne ich meine Hermeneutik als Hermeneutik del otro lado.
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Leseprobe 3
Julie Hanlon Rubio
Männlichkeit und sexueller Missbrauch in der Kirche

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragAls katholische Laiin, die zusammen mit anderen Laien und Laiinnen Priester für den kirchlichen Dienst ausbildet, habe ich die jüngste Welle der Enthüllungen des sexuellen Missbrauchs durch Geistliche aus einem besonderen Blickwinkel erlebt. In der Woche, in der ich an der Jesuit School of Theology in Berkeley, Kalifornien, eintraf, um dort meinen neuen Job anzutreten, wurde der Bericht des Großen Geschworenengerichts von Pennsylvania veröffentlicht. Sechs Monate vorher, als ich zum Bewerbungsgespräch für den Job eingeladen wurde, hatte ich gerade einen Aufsatz über die Schnittstellen zwischen der #MeToo-Bewegung und der aufkommenden #ChurchToo-Bewegung vorgelegt. Das Jahr war geprägt von Ereignissen im Zusammenhang mit dem Skandal: dem ersten herzzerreißenden Gespräch bei unserem Fakultätsklausurtag im August, dem Tag der Klage und des Gebets an unserer Schule im September, einer sehr emotionalen Pfarrversammlung in einer örtlichen Kirchengemeinde, Vorträgen und Podiumsgesprächen an Universitäten im ganzen Land, der Veröffentlichung von Listen glaubhaft beschuldigter Jesuiten (einschließlich eines Priesters, der ein Kollege an der St. Louis University und seit meiner Kindheit ein enger Freund meiner Familie war). Es war ein schwieriges Jahr, um katholisch zu sein, selbst für diejenigen, die auf eine lange Geschichte ihrer komplizierten Beziehung mit der Kirche zurückblicken. Aber dieses Jahr hat mich auch der Priesterschaft näher gebracht als jemals zuvor in meinem Leben, und ich kann nicht leugnen, dass die jungen Scholastiker, die bald ordiniert werden, mich mit Hoffnung erfüllen.

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Professor dr. Hildegard Warnink, dean of the Faculty of Canon Law, and professor dr. Felix Wilfred, president of the Board of Directors of Concilium, have the honour to invite you for the presentation of the volume

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