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Unsere aktuelle Ausgabe 3/2020 zum Thema
»Politik, Theologie und die Frage der Macht«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Michelle Becka / Bernadeth C. Bustillos / João J. Vila-Chã
Politik, Theologie und die Frage der Macht


»Die politische Dimension des Glaubens bedeutet nichts anderes als die Antwort der Kirche auf die wirkliche politische Herausforderung der Welt, in der sie existiert« (Oscar Romero, Predigt vom 02.02.80).

Aber wie nimmt man die Herausforderung(en) wahr, und was sind die Antworten? Infolge des Zweiten Vatikanischen Konzils versuchten Theologinnen und Theologen an verschiedenen Orten, so auch in dieser Zeitschrift, die Idee einer Theologie im sozialen Kontext der jeweiligen Zeit zu verfolgen.1 Sowohl die Privatisierung der Religion als auch ihre reaktionäre Politisierung innerhalb bestehender politischer Ordnungen widerspricht nach Metz der christlichen Botschaft. Vielmehr soll mit kritischer Vernunft immer wieder ausgelotet werden, wie »die eschatologische Botschaft des Christentums unter den Bedingungen einer strukturell veränderten Öffentlichkeit formuliert werden muss«.2 Theologie ist in der Gesellschaft verortet und enthält ein gesellschaftskritisches Potenzial. Dieser Anspruch muss auch heute noch in sich verändernden Öffentlichkeiten aufrechterhalten, aktualisiert und problematisiert werden. Dazu leistet dieses Heft einen Beitrag.

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Leseprobe 1

A. Maria Arul Raja

Ermächtigung der Entmachteten
Einblicke in das Leben und die Sendung Jesu

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragMachtdiskurs in der Praxis Jesu

Dem gegenwärtigen Chaos, das die profitgesteuerte Kultur eines ungezügelten Konsumismus und einer rücksichtslosen Entwicklungsideologie hervorgebracht hat, muss auf globaler Ebene mit einer alternativen Sichtweise und einem engagierten Sendungsbewusstsein begegnet werden. In möglichst vielen Ländern muss an die Stelle einer grassierenden Kultur des Hasses auf die, die als Migranten und Unberührbare gelten, eine mitfühlende Offenheit gegenüber diesen marginalisierten Menschen treten. Wenn diese entmachteten Menschen weiterhin von den vielfältigen Erscheinungsformen einer systemischen Bosheit mit Füßen getreten werden, müssen wir für ihre Ermächtigung alternative Perspektiven finden. Diese Erkundung in Sachen subalternes Empowerment könnte fruchtbar sein, wenn sie mit einer gründlichen Neudeutung des Machtdiskurses einhergeht, der aus dem Leben und der Sendung Jesu spricht. Vielleicht könnte dies die marginalisierten Menschen inspirieren, effektiv nach einer neuen Weltordnung zu streben, aus der auch noch die letzte Spur einer diskriminierenden Hierarchie verschwunden ist.
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Leseprobe 2
Hille Haker
Von der Neuen Politischen Theologie zur Kritischen Politischen Ethik

1. Politische Theologie als Kritik und Kampf um Befreiung von Ungerechtigkeit

Die theologische Ethik muss sich heute in ihrer Reflexion auf die eigenen Grundlagen mit den zwei vorherrschenden Freiheitskonzepten der Moderne auseinandersetzen – dem angloamerikanischen Autonomiekonzept und dem kantischen Konzept der moralischen Autonomie. Die Theologie hat gegenüber dem liberalen Begriff der freien Selbstbestimmung von jeher betont, dass das Selbst abkünftig, unergründlich und unverfügbar ist, was den Menschen sowohl verletzlich als auch offen für andere macht. Ethik, so sagt die Theologie, muss sich daher genauso mit der Abkünftigkeit und Unverfügbarkeit der menschlichen Subjektivität wie mit der Freiheit und Offenheit des Menschen befassen. Religionen verstehen Menschen in Beziehung zum Anderen, das paradoxerweise nicht benannt werden kann und dennoch einen Namen hat, auch wenn dieser immer wieder in Frage gestellt werden wird. Das Christentum, genau wie das Judentum und der Islam, stellt die Menschen in eine Beziehung zu einem persönlichen Gott, der sie anspricht, aber auch eine Antwort fordert. Die Offenheit für diese Erfahrung der Transzendenz prägt die Rezeption der Freiheit in weiten Teilen der Theologie.
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Leseprobe 3
Francisco de Aquino Júnior
Die Theologie und die Macht der Befreiung

Einführung

Theologie ist intellectus fidei, also verstehende Einsicht in den Glauben; und als solche ist sie untrennbar vom Glauben. Sie ist eine Vollzugsweise des Glaubens, und dies ist ihre intellektuelle Dimension. Sodann steht sie im Dienst des Glaubens, und dies ist ihre sozio-ekklesiale Dimension. In dem Maße, wie der Glaube eine vertrauensvolle Hingabe an Gott ist und das Leben in Übereinstimmung mit seinem Plan gestaltet, und wie erkannt wird, dass Gott sich als Retter und Befreier offenbart, gewinnt der Glaube selbst eine dynamische Macht, die Heil und Befreiung bewirkt: Ein Befreier-Gott fordert einen Befreiung wirkenden Glauben. Und dies ist es, was der Theologie, insofern sie intellectus fidei ist, eine Heil und Befreiung wirkende Dynamik verleiht; und dies in einem doppelten Sinn: Sie verleiht die Einsicht in die befreiende Macht des Glaubens und zugleich die Fähigkeit zum Dienst an einem befreienden Glauben. So sehr der Charakter der Theologie als einer Betätigung des Intellekts nicht bestritten werden kann, so ist ihre befreiende Macht nicht zu trennen von der befreienden Macht des Glaubens. Daraus folgt, dass diese drei nicht voneinander getrennt gedacht werden können: Der Befreier-Gott – der befreiende Glaube – die Theologie der Befreiung.

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