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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2016 zum Thema
»Religionsfreiheit«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Thierry-Marie Courau / Mile Babić / João J. Vila-Chã
Religionsfreiheit

Die westliche Zivilisation der Moderne hat die Würde jedes Menschen für unverletzlich erklärt. Der beste Schutz dieser Würde ist unsere Achtung vor den menschlichen Freiheiten und den menschlichen Rechten. Freiheit ist das eigentliche Wesen des Menschseins, und die grund- legendste aller Freiheiten ist die Freiheit des Gewissens, die die Freiheit der Religion und die Freiheit des Glaubens oder der Weltanschauung einschließt. Unser Gewissen lässt sich nicht zwingen, und unser Glaube kann uns nicht auferlegt werden. In den demokratischen Ländern des Westens wird die Gewissens- und Religionsfreiheit weitgehend respektiert, doch ist, was das Verständnis der Freiheiten Einzelner angeht, eine gewisse Einseitigkeit festzustellen.
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Leseprobe 1
Roman A. Siebenrock
Das Evangelium der Würde des Menschen. Dignitatis humanae – eine anhaltende Provokation

50 Jahre nach der Verabschiedung von Dignitatis humanae kann die bleibende Bedeutung dieser Erklärung realisiert werden. War »Religionsfreiheit« während des Konzils ein höchst umstrittenes Einzelthema, so erweist es sich heute in der »Relecture« des Konzils als die unverzichtbare Grundlage einer Weltkirche, die sowohl global als auch regional als »univer- sales Sakrament des Heils der Welt« (LG 48) zu handeln gerufen ist. Denn in Christus hat die wahre Kirche Jesu Christi (LG 8) sich immer wieder neu zum Dienst an der innigsten Vereinigung mit Gott (»intima unio«) und der Einheit der ganzen Menschheit (»unitas totius generis humanae«) zu bestimmen (LG 1). In einer anhaltenden Bekehrung und Erneuerung ist sie dazu berufen, die Einheit von Mystik (»unio«) und Politik (»unitas«) am Liebesgebot der Schrift auszurichten, das in der Toraregel Jesu alle Glaubenden in den unterschiedlichen Konstellationen in Anspruch nimmt.
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Leseprobe 2
Heiner Bielefeldt
Religionsfreiheit – ein umkämpftes Menschenrecht

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragI. Einführung

Eine islamistische Terrorsekte in Nigeria entführt christliche Schulmädchen, von denen viele zwangskonvertiert und zwangsverheiratet werden. In Indien nehmen unter den Vorzeichen des Hindunationalismus Übergriffe auf Minderheiten zu. Die Regierung des kommunistischen Vietnam unterdrückt religiöse Gemeinschaften, wenn sie sich dem eisernen Kontrollgriff des Regimes zu entziehen suchen. Die von Iran unterstützte Hisbollah im Libanon verbreitet in der Öffentlichkeit antisemitische Verschwörungstheorien. Ein Bürgermeister in Südfrankreich verkündet im Namen des Laizismus, dass bei der Schulspeisung religiöse »Sonderwünsche« nicht mehr berücksichtigt werden sollen. In Myanmar schüren buddhistische Mönche Hass gegen die muslimischen Rohingyas. Landstreitigkeiten in Bangla- desch bedrohen nicht nur die ökonomischen, sondern auch die kulturellen und religiösen Lebensgrundlagen indigener Völker. Einige Mitgliedstaaten der Europäischen Union schotten sich – teils im Namen des christlichen Abendlands – systematisch gegen den Zustrom meist muslimischer Flüchtlinge ab. Im schiitischen Iran werden Friedhöfe der Baha’i mit Bulldozern platt gewalzt. Das sunnitische Herrscherhaus in Bahrain lässt Dutzende schiitischer Moscheen zerstören. Der sogenannte Islamische Staat versucht, sämtliche Relikte religiöser Vielfalt aus der Vergangenheit auszutilgen. Die Zukunft christlicher Gemeinden, der Yeziden und anderer religiöser Minderheiten im Nahen Osten ist ungewiss geworden.
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Leseprobe 3
Carlos Mendoza-Álvarez
Die Religionsfreiheit angesichts der systemischen Gewalt

Die Religionsfreiheit wird von den Opfern des Systems in Konfrontation mit der Macht eines Zivilisationsmodells eines über die globalisierte Welt ausgebreiteten Denkens mit Monopol- anspruch als ein ethischer, politischer und spiritueller Widerstand gelebt. Wenn man diese Hypothese vertritt, dann muss man die Voraussetzungen klären. Meinen Ausgangspunkt bilden die »Epistemologien des Südens«, eine vom europäischen Soziologen Boaventura de Sousa Santos (Portugal) im Dialog mit lateinamerikanischen Autoren wie etwa Silvia Rivera Cusicanqui (Bolivien) und Xóchitl Leyva (Mexiko) entwickelte Theorie.
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